Die Schwangerschaft

Es fing damit an das meine Brüste auf einmal schmerzten und ich sensibel auf verschiedene Gerüche reagierte. Am 7. Juli machte ich dann einen Schwangerschaftstest, da meine Periode auf sich warten ließ, der dann auch gleich positiv war. Es war zwar ein Schock, doch dieser verwandelte sich schnell in Freude. Bis zum ersten Termin bei der Frauenärztin machten wir noch 8 weitere Test von verschiedenen Anbietern um auf Nummer sicher zu gehen. Anderhalb Wochen später nach dem ersten Test hatte ich dann auch einen Termin bei der Gynäkologin, die meine Schwangerschaft bestätigte, eine Eieleiterschwangerschaft ausschloss und mir mitteilte das ich in der 5. Woche bin. Es verlief alles ganz normal. In den Anfangsmonaten hatten wir etwas Stress, da ich kurz vor meiner Prüfung stand und ein Umzug in ein anderes Bundesland geplant war. In den ersten 3 Monaten kämpfte ich oft mit Übelkeit die n icht nur am Morgen auftratt, sondern sich auf den ganzen Tag verteilte. Ich reagierte oft bei verschiedenen Gerüchen angeekelt, die mich früher nie gestört hatten. Auch Kopfschmerzen waren fast immer an der Tagesordnung. Der Umzug in das neue Bundesland verlief gut, zwar hatten wir mit dem Umzugswagen einen kleinen Unfall, doch die Genervtheit darüber wurde schnell von der Vorfreude auf unser Kind übertönt. Die Wohnungssuche für die wir ca. 4 Wochen einplanten,hatte sich durch einen tollen Zufall schon nach einem Tag in der neuen Heimat erledigt. Die neue Wohnung war einfach perfekt. Nun mussten wir nur noch eine neue Frauenärztin finden die mich den Rest der Schwangerschaft begleiten sollte. Nach mehrfachen Anrufen bei verschiedenen Praxen hatten wir dann endlich die richtige Gynäkologin in der Nachbarstadt gefunden. Bei der neuen Arbeitsstelle fühlte ich mich auch sichtlich wohl. Als der 4. Monat zur Mitte ging flachten auch die Beschwerden der ersten Zeit ab, zwar konnte ich immer noch keine Tomaten essen, doch die Übelkeit war fast verschwunden. Wie auch die Kopfschmerzen und die gelegentlichen Hitzewallungen langsam abnahmen. Ich spürte das nun der angenehme Teil der Schwangerschaft begann und ich mich wieder sehr wohl in meinem Körper fühlte. Auch wenn es mir manchmal auf die Nerven ging das ich ständig zur Toilette rennen musste. Die Wochen verstrichen und mein Bauch wurde immer runder, ich bemerkte das meine Mitmenschen nun mit mir anders umgingen. Viele waren sehr rücksichtsvoll und lächelten mich mit den Blick auf meinen runden Bauch an. Wer konnte zu diesem Zeitpunkt den erahnen das diese Schwangerschaft tragisch enden wird. Wir unternahmen viel und genossen die Zeit. Wir malten uns unsere Zukunft zu dritt aus und besprachen oft was wir dann alles unternehmen werden wenn das Kind da ist. Zeitgleich begann ich mit einem Ferienfahrschulkurs, da ich in den Jahren zuvor keine Zeit gefunden habe diesen zu machen. Die Schwangerschaft verlief normal und bei jedem Frauenarzttermin trieb es uns fast immer die Tränen in die Augen als wir unser Kind auf dem Ultraschallmonitor sahen. Doch dann kam alles ganz anders.